Segeln

Ansprechpartner: Walter Dürholtz

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Das Jahr 2017 war für die Segeltruppe der BSG von besonderer Bedeutung. 40 Jahre Segeln mit Jollen in den Gewässern um Grou in Holland. Eine bewegte Zeit mit vielen schönen Erlebnissen und unvergessenen Stunden der Gemeinsamkeit. Zurückblickend entstehen immer wieder Bilder von Menschen, die uns alle über Jahre hinweg begleiteten. Neue Mitglieder oder Gäste kamen zur Bereicherung der Segeltörns hinzu. Von einigen Mitgliedern mussten wir uns auch krankheitsbedingt oder durch Tod verabschieden. Immer eine schmerzliche Angelegenheit für eine homogene Segelmannschaft.

Aber da der Wandel unabdingbar ist, hoffen wir auf die Zukunft. Wir werben an dieser Stelle gerne um interessierte Freunde des Segelsports, die Spaß daran haben, in einer tollen Gemeinschaft über schmale oder breitere Kanäle und durch kleine und größere Seen in einem wunderbaren Naturschutzgebiet in Jollen zu segeln oder das Segeln zu lernen.

Und hier hat alles angefangen: 

Hierhin, in die alte Jugendherberge „Oer’t Hout“, brachte 1977 Wolfgang Frangenberg zum ersten Mal eine Gruppe am Segeln interessierter Wuppertaler. Hier gab es noch Schlafsäle für 72 Männer und 45 Frauen. Duschen und Toiletten auf den einzelnen Zimmern? Pustekuchen! Gemeinschaftsanlagen sorgten für Sauberkeit. Und heute? Luxus pur: vom Einzelzimmer bis zum Zimmer mit maximal 6 Betten, alle mit eigenen Sanitäranlagen, hervorragende Verpflegung, eine gemütliche Bar und direkt an der Terrasse die Steganlage mit den Booten.

Und 2017 feierten wir also unser 40 jähriges Jubiläum mit 29 Seglern. Und passend zum Jubiläum hatten wir Kaiserwetter! Sonne, Wind und somit beste Laune. Ein besonderer Höhepunkt war neben der Segelei die eigentliche Feier, zu der auch weitere holländische Freunde kamen. Nach einem opulenten Barbecue, das die Jugendherberge für uns ausrichtete, kamen wir zu Spiel und Spaß. Walter eröffnete die Feier mit einem Rückblick über die zurückliegenden 40 Jahre und zeigte Bilder aus längst vergangenen Zeiten. Nina und Timo hatten eine liebevoll vorbereitete Trockenregatta als Quiz veranstaltet. Schätzfragen um Örtlichkeiten und Skurriles aus der Umgebung sowie Fragen über Vergangenes der Segeltruppe wurden gestellt. Fragen, die keiner exakt beantworten konnte wie zum Beispiel wie hoch ist der Kirchturm von Stint Piter in Grou oder wie viele Personen insgesamt an den Segelfreizeiten in den vergangenen 40 Jahren teilnahmen. (Bild 5)Die Siegercrew dieser Trockenregatta (Bild 6) erhielt Gutscheine für die nächste Segelfreizeit.

Lachsalven erzielte Horst mit seiner Geschichte über eine Bus-Vereinstour. Verschiedenen Seglern wurden Pöstchen wie Vereinsvorsitzender, Bürgermeister, Kassierer oder Ähnliches zugewiesen, die dann bei Nennung aufspringen und ihr Glas erheben mussten.  Hierbei kam zugute, dass es an diesem Abend das beste Bier gab, was man trinken kann, nämlich Freibier. Auch Christas Juxverlosung veranlasste so manchen Segler, sich auf die Schenkel zu klopfen.

Es war aber auch zu komisch, wenn für das Los Nummer 17 eine wertvolle Obstschale angesagt wurde, die sich dann als Bananenschale entpuppte, oder ein anderer Segler eine Butterfahrt gewann, wobei er mit einem Stück Butter in der Hand in einem Rollstuhl herumgefahren wurde. Alles in Allem eine stimmungsvolle Veranstaltung, die nicht so schnell vergessen wird.  

Die Herbstfreizeit, wie immer in Grou, war mit 13 Seglern nicht so gut besucht. Ob hier wohl ausschlaggebend war, dass kein Freibier im Vorfeld angeboten wurde? Egal, Spaß hatten wir trotzdem und ließen uns den auch nicht durch das nicht so gute Wetter verderben. Segeln ist schließlich Wassersport, egal, ob das Wasser von unten ins Boot steigt oder von oben kommt.  

Wir freuen uns schon auf die Freizeiten in diesem Jahr.  

 Joscha