Taekwondo

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Taekwondo stellt sich vor

Ende 2012 hat sich eine neue Sportart beim BSG eingeschlichen „Taekwondo undSelbstverteidigung“.

Diese möchte sich nun vorstellen.

Zunächst ist das Erlernen einer Kampfkunst eine lebenslange Aufgabe. Dabei geht es nicht darum, wer der Schnellste, Stärkste oder Klügste ist, sondern vielmehr darum, in allem was man tut sein Bestes zu geben und unermüdlich an sich zu arbeiten.
Das oberste Ziel des Taekwon-Do ist es zu erschaffen und nicht zu zerstören.
Dabei fördert es die Entwicklung einer körperlich und geistig ausgeglichenen Persönlichkeit. Jegliches Ungleichgewicht wird vermieden. Konzentration und Ausdauer, die Fähigkeit sich und seine Gedanken zu kontrollieren, Angst und Erschöpfung zu überwinden sind wichtige Bestandteile der Schulung von Körper und Geist.
Geben Sie niemals auf.
„Großmeister Kwon,Jae-Hwa“

wie Körper und Geist zur Einheit werden

Taekwondo ist eine Kampfkunst die sich in Fernost über Jahrtausende weiter entwickelte.
Bei archeologischen Ausgrabungen wurden Grabgemälde aus der Zeit 37 v. Chr. gefunden, die beispielsweise zwei Kämpfer in typischen Taekwondo-Stellungen zeigen oder einzelne Männer beim Ausführen noch heute gebräuchlicher Taekwondo-Techniken darstellen. Die Häufigkeit dieser Motive auf Gräbern lässt darauf schließen, dass Taekwondo schon damals in Asien stark verbreitet gewesen sein muss.
Die einfach zu erlernenden Grundformen erleichtern den Einstieg in diese Sportart sehr. Die Vielfalt der Techniken und Übungsmöglichkeiten wecken das Interesse und den sportlichen Ehrgeiz des Schülers und lassen das Üben zu einem Erlebnis werden.
Taekwondo hat durch seinen Nutzen für die Gesundheit und für die körperliche und geistige Schulung einen bedeutenden Stellenwert für denMenschen.
Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters, ob Mann oder Frau, ist das Ausüben von Taekwondo gleichsam bedeutend:
Es kräftigt die Muskulatur und dadurch auch die Gesundheit, erfrischt den Geist, lässt das Selbstvertrauen wachsen und hat dazu noch den praktischen Wert eine Selbstverteidigung zu ermöglichen.
Der sportliche Aspekt tritt gerade heute in unserer sitzmedialen Zeit, in der sich sportliche Betätigung oft nur auf das Drücken von Knöpfen an diversen Spielekonsolen oder Computertastaturen beschränkt, in den Mittelpunkt.
Gleichermaßen wichtig ist aber auch die positive geistige Entwicklung des Schülers. Es ist wissenschaftlich belegt, dass durch unsere geistige Kraft (das„DO“) unser Immunsystem stimuliert und somit Krankheiten vermieden werden können. Sie kann uns zu ungeahnten Leistungen anspornen, bei denen Bretter, Dachziegel, ja sogar Steine zerbrochen werden können.
Der Buddhismus sagt: „Nur wer sich selbst besiegt ist stark.“
Oder eine taoistische Weisheit: „Die oberste Ebene des Kampfes ist, nicht zu kämpfen“. Diese Zitate zeigen, dass eine vollkommene Sportart nur aus körperlicher und geistiger Schulung bestehen kann. Diese beiden Grundelemente erfüllt Taekwondo und ist somit für mich ein idealer Partner im täglichen Leben. Taekwondo ist im übertragenen Sinne also eine Lebensschule.

der Begriff„Taekwondo“

setzt sich aus drei altkoreanischen Wörtern zusammen:
TAE – „im Sprungtreten“; stellvertretend für die Beintechniken
KWON –„Faust“; umfasst alle Fausttechniken
DO – „der Weg“; kennzeichnet die philosophischen Aspekte

Taekwondo auch im Alter

Ich wurde und werde oft darauf angesprochen, warum ich mir diesen Sport noch antue. Meine Antwort lautet „weil ich’s kann“.
Taekwondo ist keine Frage des Alters sondern, je älter man wird, eine Frage der geistigen und körperlichen Einstellung.
In diesem Sport kann fast jeder sein eigenes Maß finden. Es geht mit 53 Lenzen natürlich nicht mehr ganz so locker wie mit 25 aber ich kann für mich behaupten, immer noch gut mithalten zu können.
Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass ich in Alter von 17 Jahren begonnen und bis zum heutigen Tage mit dem Training nicht aufgehört habe.
Sicherlich musste ich zwischenzeitlich aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen unterbrechen, aber aufhören war für mich nie ein Thema.
Wo dem älteren Menschen im Vergleich zum jüngeren die Kondition und die Kraft fehlen, kann er dies durch Erfahrung kompensieren.
Auch im täglichen Berufsleben können sich Situationen ergeben, in denen einem eine bewusst angewande Atemtechnik und ein gelassenes Wesen von Nutzen sein kann (damit einem nicht der Kragen platzt 🙂 ).
In diesem Sinne wünsche ich allen Taekwondokas die gleiche Freude an diesem Sport den auch ich immer hatte und noch habe.